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Wie wichtig sind Vitamine für das Lernen (Teil 1)?

Dass Vitamine und eine gesunde Ernährung allgemein wichtig sind, braucht hier nicht weiter erläutert werden. Ein ungedeckter Vitaminbedarf kann böse Folgen für die Gesundheit haben, vor allem bei einem langfristigen Vitaminmangel. Doch kann dieser auch Auswirkungen auf das Lernen haben? Und wenn ja, wie wirkt sich dies aus?

Es gibt eine Vielzahl von Vitaminen, die für viele Körperfunktionen wichtig sind. Zwischen zwei Arten von Vitaminen wird dabei unterschieden: fettlösliche und wasserlösliche. Die fettlöslichen Vitamine werden in großen Mengen und zentral in unserem Körper gespeichert und sind für die Eiweißbildung zuständig. Die wasserlöslichen Vitamine unterstützen Enzyme bei der Arbeit, die ohne Vitamine nicht machbar wäre. Anders als bei Hormonen, kann der Körper Vitamine nicht selbst produzieren, sondern erhält diese nur durch die Nahrungsaufnahme. Eine Ausnahme ist das Vitamin D, doch dazu später mehr.

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung, reichhaltig an Vitaminen und Nährstoffen, ist nicht nur für den Körper wichtig, sondern auch für unsere Hirnaktivitäten. Laut Siegfried Lehrl, Medinzinpsychologe und Vorsitzender der Gesellschaft für Gehirntraining, unterschätzen viele Menschen den Einfluss von Ernährung auf die Intelligenz. Das ungesunde, fett- und zuckerreiche Essen heutzutage, hat einen Rückgang des Intelligenzquotienten zur Folge, so Lehrl. Während früher ein stetiger Anstieg des IQs zu verzeichnen war, ist davon heute nicht mehr die Rede. Bei der kanadischen Studie „Children’s Lifestyle and School Performance“ wurden die Essgewohnheiten von insgesamt 5.000 Schülern untersucht. Auffällig war, dass Schüler mit der geringsten Fettaufnahme und dem höchsten Verzehr von Obst und Gemüse bei Lese- und Rechtschreibtests am besten abschnitten. Eine Verbindung zwischen Hirnleistung und Ernährung scheint also tatsächlich zu bestehen.

Im zweiten Teil finden sie eine Liste der wichtigsten Vitamine und Ihrer Wirkung.

Geschichte des Rubikon Würfel oder “Zauberwürfel”

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Das ist wohl der bekannteste Würfel der Welt – der Rubikon Würfel. Wir kennen ihn unter den Begriff “Zauberwürfel”. Der Zauberwürfel gehörte vor allem in den 80er Jahren zu den beliebtesten Geschicklichkeitsspielen. Man sagt, dass jede Erfindung ein offizielles Geburtsdatum besitzt. Oftmals wird dabei das Jahr der Fertigstellung eines Prototyps und natürlich auch das Jahr der ersten Patentanmeldung genommen. In der Regel geschieht dies im selben Jahr. Das Geburtsdatum des Würfels ist somit 1974. Der Herstellungsprozess begann schon Jahre zuvor.

Erno Rubik stammt aus Ungarn und ist Bildhauer, Architekt und Designer an der Hochschule für Industrielle Kunst in Budapest. Durch sein Interesse an Geometrie und 3D-Formen fand er schnell Möglichkeiten, Material und Formen erfolgreich zu kombinieren. Dies geschah nicht nur auf theoretischer Seite. Er selbst stellte sich die Aufgabe, ein dreidimensionales Objekt, mit hohem ästhetischen Wert und vielen Konfigurationsvariationen zu erfinden. Die Variationen sollten gleichzeitig eine hohe geistige Herausforderung darstellen. Zunächst stellte sich die Idee zu einem Problem dar, da es zunächst unvorstellbar ist, einen Würfel um drei Achsen drehen zu lassen. Zunächst dachte sich Erno Rubik den 3x3x3 Würfel aus und versuchte mit Gummibändern die Elemente eines 2x2x2 Würfels zusammenzuhalten. Es fiel auf, dass diese Konstruktion nicht funktionieren konnte. Zur Auswahl standen andere Alternativen, beispielsweise Magneten oder ein Schienen-System. Aufgrund der Komplexität konnten diese Alternativen ebenfalls nicht genutzt werden. Ein anderes Konzept musste her. Als Erno Rubik die Donau betrachtete, sah er einige Steine, die im Laufe der Zeit abgerundet worden waren. Er dachte sich, dass das Innere des Würfels eine runde Struktur haben muss. Der innere Mechanismus entstand erst nach einiger Zeit in einer Art zylindrischer Form. Wichtig war die Balance zwischen fest und locker, die sogenannte “Manipulationsfähigkeit”. Sie musste exakt eingestellt sein. Erst zum Ende hin wurden die 54 äußeren Oberflächen mit den typischen Farben versehen. Zuvor wurden verschiedene Muster, Zahlen, Farbkombinationen oder auch Symbole getestet, keines davon war so effektiv und einfach, wie die sechs unterschiedlichen Farben.